Kutteln sind die küchensprachliche Bezeichnung für den Pansen von Wiederkäuern wie Rind oder Kalb. Sie gehören zu den Innereien und werden auch als Flecke oder Kaldaunen bezeichnet.
Kutteln sind besonders in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz verbreitet. In Italien (Trippa), Frankreich (Tripes) und Spanien (Callos) sind sie ein fester Bestandteil der kulinarischen Tradition.
Kutteln werden zu Ragouts, Eintpöfen und Suppen verarbeitet oder gebraten serviert. Vor der Zubereitung werden sie gründlich gereinigt und oft vorgekocht. Beliebte Rezepte sind Kutteln in Tomatensauce, Kutteln süß-sauer oder Kuttelsuppe. Klassische Rezepte finden Sie auf unserer Rezepte-Seite.
Alle drei Begriffe bezeichnen im Wesentlichen dasselbe: den Pansen von Wiederkäuern. “Kutteln” ist in Süddeutschland und der Schweiz gebräuchlich, “Flecke” in Österreich und Bayern, “Kaldaunen” ursprünglich eine Bezeichnung für alle essbaren Innereien.